Archiv

In unserem Archiv finden Sie Berichte, Bilder, Informationen, u.s.w. von Veranstaltungen vergangener Jahre.

Versuch sich an die Dunkelheit zu gewöhnen

Comic-Ausstellung
Versuch sich an die Dunkelheit zu gewöhnen

Ausstellungseröffnung: 4. Dezember, 19 Uhr
Dauer der Ausstellung: 5. Dezember - 22. Januar 2011
24.12.2010 - 6.01.2011 geschlossen.
Eintritt: frei

Bereits das dritte Mal zeigt zeitraumexit Arbeiten aus dem Genre der Comic-Zeichnung.

Der Kurator Tilo Schwarz beschäftigt sich dieses Mal mit der Dunkelheit in der Zeichnung. Die Schwärze lässt sich vielseitig einsetzen: von einer abstrakten Fläche bis hin zu einer Anregung für die Projektionen, Emotionen und Ängste des Zuschauers. Durch seine bildnerischen und erzählerischen Möglichkeiten bietet das Medium Comic den idealen Ort, mit den verschiedenen Formen der "dunklen Projektionsfläche" zu spielen.

Stefano Ricci zeigt Zeichnungen von den Animationsfilmen "Uomopatata", "La mia Scimmia segreta", "Uomocane", "HumusVertebra". Er nähert sich der Dunkelheit über die Fragmente und Bilder, die sein Zettelkasten, sein „Zündholz“ - wie er sagt - sind. Mit ihrer Digitalisierung beginnt ein künstlerischer Prozess, für den die Comic-Zeichnerin Anke Feuchtenberger folgende Worte findet: "Das technische Auge der Kamera entwickelt in den Händen von Ricci rätselhaft trügerische und zugleich offenbarende Bilder. Allein durch das Verweilen im gnadenlosen Schauen erzählt sich eine ganze Welt."

Olivier Deprez und Miles O'Shea von BlackBookBlack sehen die schwarze Fläche als ein Fenster, durch das wir hinaus in die Dunkelheit sehen, gleichzeitig aber als Äquivalent zum unbeschriebenen weißen Papier. Sie zeigen die Installation "Autoportrait du bureau d’écriture avec ses écrits mêmes" ("Selbstbildnis eines Schreibtisches mit seinen Schriften"), welche aus Holzschnitten, Druckplatten und Video besteht.

Foto: BlackBookBlack, Stefano Ricci

Versuch sich an die Dunkelheit zu gewöhnen
Versuch sich an die Dunkelheit zu gewöhnen

Presseartikel:

Beunruhigende Bilder Die Rheinpfalz 11.01.2011

Lechem, Avoda (Brot, Arbeit)

Kurzfilme, Israel 2009

Freitag, 14. Januar 2011, 20:00 Uhr
Samstag, 15. Januar 2011, 20:00 Uhr

zeitraumexit zeigt eine Serie dokumentarischer Kurzfilme von Studenten der Fakultät für Film & Fernsehen der Universität Tel-Aviv. Jeder Abend präsentiert andere Portraits einzelner Menschen an ihren Arbeitsplätzen. Die Gesamtheit dieser Kurzfilme vermittelt einen breiten Einblick in das Arbeitsleben im Israel von 2009.

"Lechem, Avoda" ist bereits die zweite Kooperation von zeitraumexit mit der Agentur für jüdische Kulturvermittlung.

Freitag, 14. Januar, 20:00 Uhr (Dauer: 81 min)
"Transparent Black" von Roni Geffen
"Yossi Toast" von Michael Zinger
"The Dairy Farmer" von Elhanan Lutvak
"A Waitress for Now" von Nir Geffen
"Studio Varouj" von Yaki Ayalon

Samstag 15. Januar, 20:00 Uhr (Dauer: 82 min)
"The Night Keeper" von Noam Eshel
"Home Sweet Israel" von Tal Barda
"Fire Department - Bnei Brak" von Elite Zexer
"File number IV-104-875-52 - Preuss, Walter" von Hamutal Waisel
"A Production Line" von Sari Bar-Shavit

Produktion: Film & Television Department Tel-Aviv University in Zusammenarbeit mit documentary channel 8. Mit Unterstützung von Rabinovich Film Fund und Gesher Multicultural Film Fund.

In Kooperation mit der Agentur für jüdische Kulturvermittlung Mannheim.

Eintritt: 5 €/7,50 € Kombikarte für beide Abende (Abendkasse ab 19:00 Uhr)

Foto: Gila Fried, Sivan Blecher

Lechem, Avoda (Brot, Arbeit)
Lechem, Avoda (Brot, Arbeit)

Peur(s) du noir - Fear(s) of the Dark

Animationsfilm, 2007

Finissage der Comic-Ausstellung "Versuch sich an die Dunkelheit zu gewöhnen"

Samstag, 22. Jan 11:00 - 20:00 Uhr

Namhafte Künstler aus dem Comic- und Grafikbereich bannen Urängste und Schrecken der Nacht in Kurztrickfilme. Dabei verzichten sie völlig auf Farben, um nur mit Licht und Schatten spielen zu können. Die Bandbreite der Filme reicht von traditionellen Einzelzeichnungen bis hin zu digital animierten Sequenzen. Verbunden werden die Geschichten durch eine Rahmenhandlung mit einem Mann und seinen blutrünstigen Hunden.

Von: Blutch, Charles Burns, Marie Caillou & Romain Slocombe, Pierre di Sciullo, Richard McGuire & Michel Pirus, Lorenzo Mattotti & Jerry Kramsky, Etienne Robial.

Sprache: Französisch mit englischen Untertiteln

Eintritt: 5 € (Abendkasse ab 19:00 Uhr)

Foto: Lorenzo Mattotti, Blutch

Peur(s) du noir - Fear(s) of the Dark
Peur(s) du noir - Fear(s) of the Dark

A Talk (Uraufführung)

Sudermann&Söderberg

11. Februar P R E M I E R E
12. Februar (zeitraumexit)
13. Februar (zeitraumexit)

English Version

Nederlandse Versie

Ballo et canto, ergo sum. Es gibt immer Bewegung und Klang. Wir tanzen und singen. Ununterbrochen. Weil wir lebendig sind.
Was ist die Melodie einer Liebesgeschichte? Welcher Rhythmus entsteht, wenn wir zweifeln oder einander korrigieren? Wie tanzen wir, wenn wir von unserer To-Do-Liste sprechen oder jemandem ein Geheimnis anvertrauen?
Inwiefern singen und tanzen wir miteinander, wenn wir uns unterhalten? Wie wichtig sind Melodie, Gestik und Rhythmus für unsere Kommunikation?

In A Talk zerlegen Sudermann&Söderberg eine scheinbar banale Unterhaltung in ihre physischen Bestandteile und entdecken ihr kompositorisches Potenzial. Als Dirigentinnen ihres eigenen Dialogs sind sie auf der Suche nach der Kunst in der Kommunikation. Die verschiedenen Spuren eines Gesprächs werden aufgeschlüsselt, der Rhythmus wird spielerisch variiert, die Gestik wird zum Tanz, die Sprachmelodie wird zum Lied. Und die so geschärften Sinne beginnen Rückschlüsse auf den Inhalt des Gesprächs zu ziehen.
Während wir im Alltag mehr oder weniger erfolgreich probieren uns auf den Fakt zu fokussieren, und das „Drumherum“ nur unbewusst wahrgenommen wird, konzentriert sich das Künstlerduo Sudermann&Söderberg auf das Zusammenspiel der verschiedenen Kommunikationsebenen. Der Zuschauer gerät in ein humorvoll-erfrischendes Verwirrspiel, das die Grenze zwischen sinnvoll und sinnlich verwischt.

in englischer Sprache / Dauer ca. 60 min.

Choreografie, Performance: Alma Söderberg, Jolika Sudermann

Licht-Design: Erik Gramberg

Künstlerische Beratung: Martin Nachbar and Igor Dobricic
Produktionsleitung: Stephanie Lühn

Koproduktion: FFT Düsseldorf, Hetveem Theater Amsterdam, zeitraumexit e.V. Mannheim

Unterstützt vom Kulturamt der Stadt Mannheim, Landesverband Freie Theater Baden-Württemberg sowie der Tanzfabrik Berlin.

Zu dieser Performance finden Sie ein Video unter "vimeo.com", das eindrucksvoll die Höhepunkte des Auftritts von Söderberg und Sudermann zeigt.

A Talk - Februar 2011 - Sudermann & Söderberg zu Gast bei zeitraumexit from zeitraumexit on Vimeo.

A Talk - Sudermann&Söderberg, Foto: Annina Lingens
A Talk - Sudermann&Söderberg, Foto: Annina Lingens

Presseartikel:

Fröhliches Schweigen Mannheimer Morgen 14.02.2011
Dirigentinnen des Dialogs Mannheimer Morgen - Morgenmagazin 10.02.2011
Tagestipp Performance Rhein-Neckar-Zeitung RNZett 10.02.2011

Alma Söderberg und Jolika Sudermann studierten an der Amsterdamer Hochschule der Künste Choreografie und Physical Theatre und begannen ihre Zusammenarbeit 2008 mit der Kurzperformance „Freedom of Speech“, in der es um den Rhythmus von Sprache geht und die zu mehreren Festivals eingeladen wurde. Das erste gemeinsame Stück "A Talk" führt dieses Prinzip nun weiter. 

Freibad

Der FLOHMARKT

Freitag, 25. Februar 2011, 22.00 - 1.00 Uhr

zeitraumexits monatliche offene Plattform ist im Februar ein FLOHMARKT.

Initativen, Vereine, Kindergärten und Privatpersonen sind herzlich eingeladen, sich in drei Nachtstunden die Kasse aufzubessern. Geflohmarktet wird in warmen Innenräumen, die Bar ist geöffnet.

Für Gucker und Käufer: Eintritt frei!

Für Verkäufer: Standgebühr pro lfd. Meter 2,-€. (Tische müssen mitgebracht werden).  

Aufbau ab 20 Uhr/  Haltemöglichkeit für PKW zum Ein- und Ausladen.
Voranmeldung & Informationen unter info [at] zeitraumexit [dot] de

Plakat Freibad - Der Flohmarkt

Holy Hearts

Performance von Wolfgang Sautermeister (Premiere)

Freitag, 11. März 2011, 20.00 Uhr
Samstag, 12. März 2011, 20.00 Uhr

English Version

Über den Menschen sagen wir:
Dass wir uns nicht mit den eigenen Händen aufheben können.
Dass wir unseren Rücken nicht sehen können.
Dass wir uns nicht umschlingen können.
Dass wir der Kunst verfallen können.
Dass wir unser Gesicht nicht sehen können.
Dass wir Dazwischene sind.
Dass wir durch eine einfache Bewegung alles verändern können.

Im Zentrum der Performance steht der Mensch als In- und Outsider. Die Darbietung ist unter anderem inspiriert von Kirchenliedern, klassischer- und Rockmusik. Die Performance wird in einem offenen Zustand gezeigt. Im Prozess. Als ein Wagnis.
Als ein Traum, kurz vor dem Erwachen.

Wolfgang Sautermeister präsentiert das erste Mal eine Performance, für die er nicht selbst auf der Bühne steht. Holy Hearts wurde von ihm mit The Complete Group erarbeitet. The Complete Group besteht aus Laien, professionellen Künstlern, aus Behinderten und Nichtbehinderten. Die Gruppe hat keine feste Zusammensetzung.
Konzept, Regie: Wolfgang Sautermeister
Performance: Johannes Duve, Danny Lohmen, Simone Isenmann, Axel Ohnesorge, Silvia Szabo, Stephan Wenzel
 

Holy Hearts Foto: Empl
Holy Hearts Foto: Empl

Presseartikel:

Schrei in der Stille Die Rheinpfalz 17.03.2011
Der Mensch, die Kirche, die Gesellschaft Mannheimer Morgen 15.03.2011

B-Seite

Festival für visuelle Kunst und Jetztkultur
B-Seite - Videoprojektion auf der Kauffmannmühle

Bereits das dritte Mal zu Gast bei zeitraumexit.
Samstag, 26. März – 2. April 2011 

Programm, aktuelle Informationen und Öffnungszeiten: www.jetztkultur.de

Besitzer eines Plattenspielers werden das Konzept des Festivals für visuelle Kunst und Jetztkultur leicht nachvollziehen können: manchmal ist es das unscheinbare "B" auf der Vinylscheibe, hinter dem sich das wahre Kleinod verborgen hält. Die B-Seite spürt diesen Perlen nach, die abseits des Scheinwerferlichtes gedeihen, wagt einen zweiten Blick und scheut es nicht, den Tonabnehmer auf Rillen zu platzieren, die bislang unbeachtet blieben. 
Das nicht-kommerzielle Festival setzt sich mit den Spielarten moderner visueller Kunst auseinander, lotet mediale Schnittmengen aus und erschließt dabei seinen Besuchern neue Betrachtungsweisen, Strömungen und Perspektiven. Video-Art, Computerkunst, interaktive Projektionen sowie Lichtdesign werden als tragende Eckpfeiler der Veranstaltung fungieren, Gespräche, Vorträge und Workshops werden zudem das visuelle und auditive Angebot flankieren.
Zeitgleich findet die dritte VJ-Konferenz im Süddeutschen Raum statt.

 

Jeden Tag wird der Innenhof am Zeitraumexit durch eine Mapping-Fassade neu gestaltet. Dies dient einerseits zur unmittelbaren Kommunikation mit den Festivalbesuchern ist zum anderen aber auch eine Videoinstallation von Swen Seyerlen, einem der Organisatoren des Festivals.
 

B-Seite Festival entsteht in Zusammenarbeit mit der FilmCommision Metropolregion Rhein-Neckar und wird von der Stadt Mannheim gefördert sowie vom früheren Popbeauftragten Sebastian Dresel unterstützt.

Für Programm und aktuelle Informationen siehe: www.jetztkultur.de

 

Logo B-Seite

Wilsonstraße

Performances, Installation - Werkschau der ATW Gießen

15.4. und 16.4.2011

Erleben Sie die Liebe zum Tableau vivant, eine Sehnsucht hinter Masken, eine Reise durch unser kollektives Bildgedächtnis und das Phänomen des Verschwindens auf dem Theater.

Institutsleiter Heiner Goebbels hat für uns wieder eine Werkschau mit Arbeiten des jüngsten Absolventenjahrgangs zusammengestellt. Wir freuen uns, erneut einen Einblick zu geben in die Arbeitsweise eines der spannendsten Theaterinstitute Deutschlands, dessen Absolventen längst feste Größen der Theaterlandschaft sind.

Freitag, 15. April

1937 (Teil I) - Fabian Offert, Anna Schewelew - Kantine
Sehnsucht hinter Masken - Sylvia Lutz, Kim Willems, Arnita Jaunsubrena, Lea Schneidermann - Kubus
1937 (Teil II) - Fabian Offert, Anna Schewelew - Kantine
Dance & Short Fiction - Lina Hermsdorf, Jan Rohwedder, Christopher Hahn - Kubus

Samstag, 16. April

1937 (Teil I) - Fabian Offert, Anna Schewelew - Kantine
nouveau cuisine - Deborah Neininger, Christina Baron - Kubus
1937 (Teil II) - Fabian Offert, Anna Schewelew - Kantine
Dance & Short Fiction - Lina Hermsdorf, Jan Rohwedder, Christopher Hahn - Kubus

www.uni-giessen.de/theater

Sehnsucht hinter Masken

Wilsonstraße
Dance & Short Fiction - Lina Hermsdorf, Jan Rohwedder, Christopher Hahn.
1937 - Fabian Offert, Anna Schewelew

Presseartikel:

Performances aus der Wilsonstraße Die Rheinpfalz - Kultur Regional 19.04.2011
Neues von der deutschen Postdramatik Mannheimer Morgen - Kultur 19.04.2011
Theater in Theorie und Praxis Mannheimer Morgen Morgenmagazin 14.04.2011

Es gibt keinen sicheren Ort, nirgends / Touching The Void

kunstraum: morgenstraße aus Karlsruhe zu Gast bei zeitraumexit

Ím Rahmen des Projekts 'Außerhalb' des Kunstbüros Baden-Württemberg

Logo Morgenstrasse

Eröffnung: Samstag, 30. April 11, 20 Uhr
Dauer der Ausstellung: 1. - 22. Mai 2011

Öffnungszeiten: Fr 16 - 20 Uhr, Sa/So 14 - 18 Uhr

 

Das Bild als Bildraum zu verstehen ist einer der zentralen Gedanken und eines der wesentlichen Erlebnisse in der Geschichte der Kunst. So fand wohl jede Epoche ihr jeweiliges Paradigma für den Umgang mit dem Bildraum, das als revolutionär zu gelten hatte und die Kunst oder gleich das Sehen zur Wahrheit führen sollte. Die Zentralperspektive als „Erfindung“ des Künstlergenies scheint als heroischer Moment in der großen Erzählung europäischer Kunstgeschichte auf, und nicht zufällig tritt in dieser Erzählung zeitgleich auch der freie Künstler aus Berufung erstmalig auf den Plan; in der Moderne der 60er Jahre, die nicht mehr nur klassisch sein möchte, soll hingegen die Erkenntnis in der Malerei und die Malerei in der reinen Fläche von Farbe auf Leinwand ihr Heil finden. Trompe-l'œil, Op-Art oder der heutige Hype des 3D-Kinos zeugen auf anderen Ebenen von der Auseinandersetzung mit dem Bildraum und vielleicht davon, dass wir – ob aus Gewohnheit oder von Natur aus – vom Bild auch den Raum verlangen, und jedes Bild als Aussicht erleben möchten – ob nun in Nachahmung unserer Wirklichkeit als Aussicht in den Bildraum der Simulation, oder – beispielsweise in der Unendlichkeit einer einzelnen Farbe – in eine ideellere Welt, der unsere Wirklichkeit nur eine Last ist.
Kann das Bild, das nicht als Simulation eines Bildraumes Wirklichkeit abbilden soll, dennoch zum Ort werden – oder ist das Bild immer ein Ort, da an ihm das Ereignis unserer Anschauung stattfindet? Ist dieser Ort dem Bildträger verhaftet, oder vielmehr diesem Ereignis der Anschauung, das die Betrachtenden erleben – und dem künstlerischen Impuls und Konzept, die ihm zugrundeliegen? Und schließlich – wenn wir in einer einfachen Metapher das Bild als Fenster nehmen, wie können wir die Welt dahinter daran hindern, in unsere zu fallen und sich den Raum anzueignen?

Enrico Bachs Ölgemälde eröffnen die Diskussion; Objekte von Chul-Hyun Ahn und Markus Zimmermann kippen faktische räumliche Konstruktionen; Matt Calderwood und Annabel Lange verhandeln den White Cube als illusorische Oberfläche der Moderne; Joe Merell führt den Stadtraum auf seine Zeichenhaftigkeit zurück; Andreas Lorenschats Installation schließlich gelangt zur Frage, wie die Bildbeschreibung zum Bildraum werden kann.

Künstler: Enrico Bach (DE), Matt Calderwood (DE), Chul-Hyun Ahn (KR), Gregor Gleiwitz (DE) Annabel Lange (DE) Andreas Lorenschat (DE), Joe Merell (DE) Markus Zimmermann (DE).
 

Parallel zur Ausstellung in Mannheim ist vom 29. April bis 29. Mai 2011 im Kunstraum: Morgenstraße in Karlsruhe eine Ausstellung mit Arbeiten der Künstler Dennis Feddersen und Enrico Bach zu sehen. Die Morgenstrasse ist dabei als "Satellit" und Kommentar zur Mannheimer Ausstellung zu verstehen. Als ein Ort an dem sich die beiden Künstler in ihren Medien mit den dunkleren und vereinnahmenderen Qualitäten von (Bild)Räumen auseinandersetzen. Beiden Positionen ist es dabei gemein, dass sie das wahrgenommene Raumgefüge destabilisieren und die Grenzen zwischen Betrachter- und Bildraum zum verschwimmen bringen.

Die Ausstellung findet mit freundlicher Unterstützung des Kulturbüros Baden Württemberg und der Kunststiftung Baden Württemberg statt.

Ab 30. April ist die Morgenstrasse zu Gast im zeitraumexit in Mannheim, bis dahin ist sie hier zu finden: 
www.morgenstrasse.de

 

 

 

"Es gibt keinen sicheren Ort, nirgends" Foto: Jacob Birken
"Es gibt keinen sicheren Ort, nirgends" Foto: Jacob Birken
"Es gibt keinen sicheren Ort, nirgends" Foto: Julia Siebert
"Es gibt keinen sicheren Ort, nirgends" Foto: Julia Siebert

Presseartikel:

Verwirrung der Wahrnehmung Die Rheinpfalz 05.05.2011
Werke im Wechsel Mannheimer Morgen Morgenmagazin 28.04.2011

Galerie:

Eröffnung 'Es gibt keinen sicheren Ort, nirgends / Touching The Void"
vlnr: E. Bach, M. Zimmermann, Chul-Hyun A., E. Bach. Foto: Jacob Birken
'Screen' Matt Calderwood, 2005. Foto: Jacob Birken
vorn: Markus Zimmermann, hinten: Enrico Bach. Foto: Jacob Birken
'The Lights' (2010) Andreas Lorenschat. Foto: Jacob Birken
'The Lights' Andreas Lorenschat, "Slightabsence' Annabel Lange. Foto: J. Birken
vlnr: E. Bach, Chul-Hyun A., M. Zimmermann. Foto: Jacob Birken
Georg Gleiwitz ' 'o.T. 11.12.2009', Öl auf Leinwand. Foto: Jacob Birken
vlnr: M. Zimmermann, A. Lorenschat, G. Gleiwitz, E. Bach. Foto: Jacob Birken
vlnr: M. Zimmermann, G. Gleiwitz, A. Lange, E. Bach. Foto: Jacob Birken
vvnh: M. Zimmermann, E.Bach, G. Gleiwitz. Foto: Jacob Birken
vorn: M. Zimmermann hinten: E.Bach. Foto: Jacob Birken

X Neonröhren und eine Katze

Eine Ausstellung von ASTRONAUT (Mira Bussemer, Tilo Schwarz)

zeitraumexit zu Gast bei Oberwelt Stuttgart im Rahmen des Projekts "Außerhalb" des Kunstbüros Baden-Württemberg

Eröffnung: Freitag 6. Mai 19.00 Uhr

Dauer der Ausstellung: bis 23. Mai, Öffnungszeiten: Mo 21.30 bis 24.00 Uhr u.n.V. (0711-6071383)

Oberwelt Stuttgart, Reinsburgstr. 93, Stuttgart

Alltag, Wahrnehmung und Inszenierung sind wesentliche Aspekte unserer Arbeiten.
Was wir taten und sahen, haben wir immer dabei.
Es verbinden sich vorgefundene (Raum-) Situationen mit formalen Setzungen. Man bleibt den besuchten Orten ausgesetzt. Wenn an den Wänden keine Bilder hängen, nehme ich das Licht der Straßenlaterne, das durchs Fenster fällt, wahr?
Wohin geht das Licht, wenn´s ausgeht?
Endet das Kunstwerk am Straßenrand?
Kann man Licht mit nach Hause tragen?
Wenn es Nichts wäre, wäre es Nichts.

Neben der Beschäftigung mit der gegebenen Situation, beeinflusst uns auch die Erfahrung vorangegangener Arbeiten, die Arbeit anderer als Zitat, die Farbe Weiß, der Besucher als Teil der Arbeit ...

Zwei Räume in der Oberwelt: Einer aus Licht, einer mit Sound werden entstehen, sich ergänzen und auch widersprechen.

Das landesweite Vernetzungsprojekt ausgewählter Kunsträume wird vom Kunstbüro Baden-Württemberg unterstützt.

www.oberwelt.de

X Neonröhren und eine Katze

Personal History

EMAF Tour-Programm - Das Beste aus dem European Media Art Festival Osnabrück

Samstag, 7. Mai 2011, 20 Uhr (Abendkasse ab 19 Uhr)
 

 

Einmal im Jahr kommt das Programm des Forums internationaler Medienkunst zu zeitraumexit.

Unter dem Motto "Personal History“ werden neben den Preisträgern 2010 weitere bemerkenswerte Kurz-Filme präsentiert, die sich mit Geschichte und Geschichten sowie der eigenen Vergangenheit und ihrer Bewältigung auseinandersetzen.

'Cómo dibujar animales tristes...' Pere Ginard & Laura Gines, ES
'Tree of Forgetting' Dan Boord & Luis Valdovino, US
'Nacht um Olympia' Timo Schierhorn, DE - Best German Experimental 2010
'Tri-ger.' Eitan Efrat & Sirah Foighel Bruttmann, IL; BE, NL
'Red Herring' Nico Herbst, US
'5 lessons and 9 questions about Chinatown' Shelly Silver, US - Dialogue Award 2010
'Film für übers Sofa' Daniel Kötter & Hannes Seidl, DE
'Sisäinen lähiö (Suburb Within)' Pekka Sassi, FI - EMAF-Award 2010
 

97 m überm Meer

Plattform für die Freie Szene in der Metropolregion

Beginn 18.30 Uhr im Theaterhaus TiG7, G7, 4b, Mannheim (Einlass 18 Uhr)
Zweiter Teil des Programms bei zeitraumexit (ca. 21.30 Uhr)
Snacks und kleine Gerichte: ab 21 Uhr im Kaprow.

 

zeitraumexit und Theaterhaus TiG7 stellen zum zweiten Mal ihre Räume und Bühnen frei arbeitenden Gruppen und Solisten für eine Nacht zur Verfügung. Kuratiert wurde nicht. Einzig die rechtzeitige Anmeldung entschied über die Teilnahme. Entstanden ist ein dichtes Programm mit sehr unterschiedlichen Einblicken in die Theater-, Tanz- und Performance-Arbeit in der Region.

Der Abend beginnt im Theaterhaus TiG7; das Publikum wechselt dann zu zeitraumexit.

Heidelberg:

Nostos Tanztheater, "Zwei am Meer", Choreografie Christina Liakopoyloy

Theater- und Performancegruppe Rampig, Szenen aus: "Danse Macabre", frei nach "Die Pest" von Albert Camus, Regie und Dramaturgie: Beata Anna Schmutz

Juliane Zöllner, Theater-Performance "sade2"

 

Worms:

Illig & Illig, Performance "Kulturträger", eine partizipative Kunst-Aktion  Diese Performance muss leider ausfallen.

 

Mannheim:

Augenblick Theater vom Jugendkulturzentrum FORUM, "Wo bleibt Tell" frei nach Friedrich Schiller (Preview), Regie: Birgit Thomas

Funkywazabee (Dorit Rode) + Özlem Zafer, "1+1=3"

Coralie Wolf & Boris Ben Siegel, Szenen aus "Wildschweine im Abendkleid"

Nicole Schneiderbauer & Isabelle Barth, Körpertheater, Szenen aus "Missing Body"

Zum Abschluss: Party
 

In der Reihenfolge: Augenblick Theater, Nostos Tanztheater, Missing Body

97 m überm Meer
97 m überm Meer
97 m überm Meer

Presseartikel:

Bühne für freie Künstler / Gruppen Rheinpfalz: LEO Magazin 23.02.2012
Ausschreibung für "97m überm Meer" Mannheimer Morgen 21.02.2012
zeitraumexit und TiG7 kooperieren Mannheimer Morgen 13.02.2012
Wilhelm Tell und die Nervensägen DIE RHEINPFALZ 31.05.2011
Das Theater lebt vom Spielen Mannheimer Morgen 30.05.2011
Irrlichter über dem Meer Mannheimer Morgen - Morgenmagazin 26.05.2011

Da immer mal wieder Tickets zurückgegeben werden: Bitte fragen Sie an unserer Abendkasse nach Restkarten.

Atmospheres

X-Wohnungen bei den Internationalen Schillertagen
Postkarte X Wohnungen

4. - 7. Juni

Start 16 — 20 Uhr, alle 10 Minuten, Dauer ca. 2,5 Std. / Startpunkte werden bekannt gegeben
 

Schön wie die wilden Symmetrien der Musik.

Zimmer die Lieder

und Stimmen wie die der Vögel

und wieder ein Tag

und wieder ein Schweben

und wieder ein Drinnen-draußen-sein

Zimmer hat dein Körper

und wieder eine Welt in der anderen

zwischen dem Tisch und dem Stuhl am Fenster

alles das beim Läuten der Glocke.

 

Performance von Gabriele Oßwald, Wolfgang Sautermeister und Tilo Schwarz

im Rahmen von X-Wohnungen im Festival Internationale Schillertage

Für X Wohnungen begeben sich Künstler aus Theater, Performance, Bildender Kunst, Film, Architektur und Musik in Privatwohnungen. So entstehen mehrere Parcours von Kurz-Inszenierungen und Rauminstallationen, die in enger Verbindung mit den Alltagsstrukturen, den Bewohnern und ihren Geschichten stehen. Zu zweit bahnen sich die Zuschauer ihren Weg durch die Stadtviertel, folgen Wegbeschreibungen und klingeln an fremden Türen. Künstler und Mannheimer werfen so neue Blicke auf vertraut-unvertraute Räume und finden vielleicht sogar Entwürfe für ein Morgen.
X Wohnungen wurde mit großem Erfolg durchgeführt in Städten wie Berlin, Istanbul, São Paulo, Wien, Warschau und Johannesburg.

X-Wohnungen, Neckarstadt-West

Anmeldung & Infos unter: 0621 1680 150

www.schillertage.de

Eine Kooperation der Internationalen Schillertage Mannheim mit HAU Berlin. Mit freundlicher Unterstützung der GBG-Mannheimer Wohnungsbaugesellschaft mbH

 

Mannheim, X Wohnungen - Atmoshperes: Oßwald, Sautermeister, Schwarz
Mannheim, X Wohnungen - Atmoshperes. Foto: Katia Beuth
Mannheim, X Wohnungen - Atmoshperes. Foto: Katia Beuth
Mannheim, X Wohnungen - Atmoshperes. Foto: Katia Beuth

Amerikan Kinetics

Kollektion lateinamerikanischer Videos
Videostill: 'Emergy', Miguel Rodriguez Sepúlveda (Mexiko, 2009)

Filmprogramm und Einführung

Freitag, 17. Juni - 20 Uhr

Samstag, 18. Juni - 20 Uhr

 

Ausstellung

Samstag 18. Juni,  14-20 Uhr

Sonntag 19. Juni, 14-20 Uhr

Der Eintritt zur Ausstellung ist frei.

In Kooperation mit der Galerie CapitalGold aus Düsseldorf zeigen wir zeitgenossische Video-Arbeiten aus Lateinamerika:

20 Videos von 17 Künstler/innen aus 6 Ländern

Ticiano Monteiro (BR), Luana Veiga (BR), Emilio Santisteban (PE), Íris Atma (MX), Adriana Aranha (BR), Camila Mello (BR), Lucas Schlosinski (BR), Daniel Garcia Fernandez und Jose Luiz De La Hoz (CU/BR), Guillermo Ueno (AR), Antonio Melloneto (BR), Miguel Rodriguez Sepúlveda (MX), Nicholas Petrus (BR), Santiago Roose (PE), Naiah Mendonça (BR), Paul Zelada und Alejandra Delgado (PE/BO), Carlos Malferrari (BR).

Im Fokus steht das demokratische Medium Video in seinen unterschiedlichsten Verwendungsformen durch junge Kunstler des amerikanischen Kontinents.           Filmprogramm und Ausstellung zeigen unterschiedliche Werke.   

 

Kuratoren: Alexander Lorenz (DE), Nicholas Petrus, Fernanda Proenca (BR)

Einführung: Alexander Lorenz, Galerie CapitalGold, Düsseldorf

Galerie CapitalGold, Düsseldorf
Videostill: 'Emergy', Miguel Rodriguez Sepúlveda (Mexiko, 2009)
Videostill: 'Foam and Bones', Ticiano Monteiro (Brasilien, 2006)
Videostill: 'Wash Your Dirty Linen at Home', Adriana Aranha (Brasilien, 2006)

Helfertreffen

Wunder der Prärie
Festivalhelferin. Foto: Peter Empl

Ein Wunder der Prärie gelingt nur mit der Hilfe von ehrenamtlichen Helferinnen und Helfern. Daher suchen wir auch in diesem Jahr wieder Menschen, die sich für unser Festival begeistern und uns in den  folgenden Gebieten unterstützen: 

  • Künstlerbetreuung
  • Veranstaltungsdienste (Einlass, Bar, Bühnenaufbau, Kasse...)
  • Ausstellungsaufsicht

Im Gegenzug bieten wir: 

  • freien Eintritt zu Veranstaltungen
  • Einblick in die Arbeit eines internationalen Festivals
  • Kontakt zu internationalen Künstlerinnen und Künstlern

Dafür wünschen wir uns: 

  • kulturbegeisterte Menschen jeden Alters
  • kommunikative Teamplayer, die sich auch in Englisch oder einer anderen Fremdsprache verständigen können
  • Führerscheininhaber mit Fahrpraxis

Wer nun denkt 'das könnte etwas für mich sein', die / der kann sich am 5. Juli ab 19 Uhr beim Helfertreffen weiter informieren lassen und erfahren, wer in diesem Jahr bei Wunder der Prärie auftritt, wie die einzelnen Arbeitsfelder aussehen und wer wir eigentlich sind.

Einfach an diesem Tag in der Kaprow-Bar vorbeikommen oder vorher Kontakt aufnehmen mit ulrich [dot] volz [at] zeitraumexit [dot] de

 

Mehr zum Festival auf www.wunderderpraerie.de

 

Logo 'Wunder der Prärie'
Kaprow-Bar. Foto: Empl
Wegweiser. Foto: Empl
Wunder der Prärie 2009. Foto: Empl
Bühnenbau. Foto: Empl

frisch eingetroffen 2011

junge Darstellende Kunst
Simon Tanguy "Japan" Foto: Nellie de Boer

8. Juli 2011, 20 Uhr (Abendkasse ab 19 Uhr)

9. Juli 2011, 20 Uhr (Abendkasse ab 19 Uhr)

english version

Jedes Jahr im Sommer lädt zeitraumexit junge Künstlerinnen und Künstler ein, ihre Arbeiten zu präsentieren. Ob szenische Konzerte, Theater- und Tanzaufführungen oder Performances, hier hat das Publikum Gelegenheit, neue Talente am Start in ihre berufliche Laufbahn kennen zu lernen.

2011 veranstaltet zeitraumexit das achte frisch eingetroffen . Wir zeigen Künstler_innen aus ganz Europa, die risikofreudig, experimentierlustig und voller Spielfreude sind, die traditionellen Setzungen der Darstellenden Kunst in Frage stellen und die Freiheiten und Möglichkeiten der Live-Art austesten.

Der Nachwuchs und auch alte Hasen auf neuen Wegen zeigen sieben Tanzproduktionen und Performances.

 

Frisch eingetroffen 2011 from loflof on Vimeo.

 

Freitag, 8.Juli 2011,20 Uhr

Sirius, mon alter ego
Tanz-Performance
Choreographie / Tanz: Kristina Veit (DE) und Pierre-Yves Diacon (CH)
Musik: Jam El Mar (ex Jam & Spoon), Lichtdesign: Jochen Göpfert, Assistenz: Federico J. Canosa
Eine Kollaboration von Kristina Veit und Les Mondes Transversaux / Pierre-Yves Diacon.
 

Weg gewischt
Performance von Silvia Szabo (DE)
 

Based on a true Story
Tanz-Performance von Sandra Wieser (DE) und Mor Demer (IL)
 

 

Samstag, 9. Juli 2011, 20 Uhr

A story about a book
Video-Tanz-Performance von Yurie Ido (Tanz, Video) und Tetsuya Hori (Musik), (JP/DE)
 

Solo mit
Eine Produktion von müller***** (DE)
Idee / Konzeption / Spiel: Elisa Müller
Mit Dank an Jörg Schiebe und Frank Sievers.
 

Star
Performance von Stefanie Grubenmann (CH)
 

Japan
Tanz-Performance
Choreographie / Tanz: Simon Tanguy (FR/NL), Musik: Christoph Scherbaum (DE/NL)
Licht-Design: Pablo Fontdevila
Eine Produktion von Theater Hetveem, Amsterdam, NL.
 

Um frisch eingetroffen zu finanzieren, geht zeitraumexit moderne Wege der Spendensammlung. „Spenden“ heißt heutzutage „crowdfunding“, findet nicht mehr mit Sammelbüchsen sondern auf Homepages statt, und ist überhaupt nicht mehr so miefig und piefig wie zu analogen Zeiten sondern lustig, cool und macht Spaß. Um für das Newcomer-Festival „frisch eingetroffen“ Spenden zu sammeln, stellen wir es auf „startnext“ vor: www.startnext.de/frisch-eingetroffen

Mor Demer & Sandra Wieser 'based on a true story', Foto: Ela Spalding
Mor Demer & Sandra Wieser 'based on a true story', Foto: Ela Spalding
Simon Tanguy 'Japan', Foto: Nellie de Boer
Simon Tanguy 'Japan', Foto: Produktion

Presseartikel:

Schrubben und Gähnen Die Rheinpfalz 13.07.2011
Spielen mit roten Socken Mannheimer Morgen, Morgenmagazin 12.07.2011

Wunder der Prärie 2011

Visionäres - Unmögliches denken, Unmögliches wollen, Unmögliches tun
Postkarte Wunder der Prärie Küssen. Foto: Karolin Back

In der Zeit vom 7. bis 17. September veranstaltet zeitraumexit erneut das Festival Wunder der Prärie.

Alle Informationen zu Programm, Veranstaltungsorten, Aktuellem sowie ein Formular zur Kartenreservierung finden Sie auf den Internetseiten des Festivals: http://www.wunderderpraerie.de/

AG AST - Arbeitsgemeinschaft Anastrophale Stadt. Foto: Peter Empl
Herbordt/Mohren: Alles was ich habe#4: Reden
Bill Aitchison: Indifference. Foto: Peter Empl
Jörn Burmester: Landkarte der Visionen Foto: Peter Empl
David Weber-Krebs: Tonight, lights out! Foto: Peter Empl

Krieg spielen oder Ich würde niemals bösartig eine Suppe essen

Theaterprojekt von Susanne Zaun - Work in progress

Freitag, 14. Oktober 20 Uhr (Preview)

(Premiere: 24.11., 21 Uhr)

English Version
 
Sind Anti-Kriegsfilme überhaupt möglich? Ist das Böse darstellbar? Susanne Zauns neues Theaterprojekt untersucht die Grenzen der Repräsentation, die Darstellbarkeit des Undarstellbaren: den Kriegsfilm, seine Charaktere und Schauspieler. Täter, Opfer und „Helden“, Adolf Hitler und Graf von Stauffenberg haben längst Einzug gehalten in die Popkultur als Symbole für das ultimativ Böse oder das edelmütige Gute. Susanne Zauns Stück fragt: Welches Gesicht geben wir dem Bösen? Muss ich das Böse in mir selbst entdecken, um es darstellen zu können? Muss ich meine Suppe bösartig essen, um Hitler spielen zu können? Erfahren wir wirklich etwas über das Böse, wenn wir versuchen, seine Repräsentanten bis auf das letzte Husten detailgetreu zu „verkörpern“ oder dient diese vorgebliche „Authentizität“ durch die Nachahmung des historisch Dokumentierten nur dem Pathos der Betroffenheit?
Aus Film-Sequenzen, Interviews, Doku-Material und Texten von und über Filmschauspieler entstehen Szenen und Bilder, chorische Passagen und gestische Zitate.
 
zeitraumexit zeigt eine Voraufführung dieser Ko-Produktion mit dem Künstlerhaus Mousonturm, Frankfurt.
 
Premiere in Mannheim: 24. November 2011, 21 Uhr

Krieg spielen oder Ich würde niemals bösartig eine Suppe essen. Foto: Dingler
Krieg spielen oder Ich würde niemals bösartig eine Suppe essen. Foto: Empl

Presseartikel:

Zuckerbrot und Peitsche Mannheimer Morgen 26.11.2011
Wie sehen boshafte Menschen aus? Mannheimer Morgen, Morgenmagazin 24.11.2011
Wir werden ihn einfach nicht los Frankfurter Rundschau 15.11.2011
Vom Mut der Heldenmimen Frankfurter Allgemeine Zeitung 12.11.2011

KrüppelNation und TimVis

Der Nachtwandel bei zeitraumexit

21.& 22.10.2011
Eintritt frei!

English Version

zeitraumexit beteiligt sich auch dieses Jahr wieder am Stadtteilfest "Nachtwandel" im Jungbusch. Diesmal mit der Klangperformance von Norbert Schwefel in der Kantine, Fassadenprojektionen von TimVis im Hof und Barbetrieb in der Kaprow-Bar.

Krüppel Nation ist ein elektronisches Projekt von Norbert Schwefel (Gesang & Maschinen) und Volker Langenfelder (Film & Maschinen), eine Sintflut aus Klang, Film und Aktionskunst über die Schattenseiten des  Großstadtlebens.

 Beginn von "Krüppel Nation" jeweils 22 und 24 Uhr

Das komplette Programm zum Nachtwandel gibt es hier:
www.nachtwandel-im-jungbusch.de

KrüppelNation und TimVis

Gabriele Oßwald / Wolfgang Sautermeister

WORKS 1994 - 2007

Performance, Installation, Katalog-Release

Performances von Gabriele Oßwald und Wolfgang Sautermeister

Katalog-Release: Samstag 29.10.11

Performance: Samstag 29.10. und 5.11.11, 20 Uhr

Installation / Ausstellung: 30.10. - 6.11.11
Di-So 14 - 18 Uhr (Eintritt frei)

English Version

1994 begann unsere gemeinsame Performance-Arbeit. Bereits die ersten Arbeiten waren stark rituell geprägt: verlangsamte Bewegungen, Aushalten von Zeit, Wiederholungen. Körperliche Grenzerfahrungen. Umgang mit Dingen. Haltungen. Gesten. Verhaltensmuster. Aktionen im Innen- und Außenbereich. Dieser Teil unserer künstlerischen Arbeit wurde neben Zeichnung, Malerei, Kunstvermittlung, Ausstellungs-Organisation und Lehrtätigkeit immer wichtiger. Einladungen zu Performance-Festivals in Deutschland und Europa legten den Grundstein für die internationale Vernetzung. All dies führte im Laufe der Jahre zu eigenen Veranstaltungen und auch zur Gründung von zeitraumexit.

Mit WORKS schauen wir auf die Zeit der gemeinsamen Performances zurück: mit der Überarbeitung von ‚Hearing & Watching & Wishing‘ von 2007, mit einer Installation, mit einem Katalog.

Ausstellung: 30. Oktober – 6. November 2011
Öffnungszeiten: Dienstag – Sonntag, 14 – 18 Uhr, Eintritt frei.

Gabriele Oßwald / Wolfgang Sautermeister
Gabriele Oßwald / Wolfgang Sautermeister

Presseartikel:

Ungewöhnliches im untypischen Format Mannheimer Morgen 18.01.2012
Was bleibt, sind Videos und Fotos Die Rheinpfalz 27.12.2011
Erfahrungen an der Grenze Mannheimer Morgen 02.11.2011

Bitte nicht nach Hause schicken II

Podiumsdiskussion über die Kulturpolitik der Stadt Mannheim

Mit den kulturpolitischen SprecherInnen der Gemeinderatsfraktionen

Logo zeitraumexit Rad

Podiumsdiskussion
mit den kulturpolitischen SprecherInnen der Gemeinderatsfraktionen

Moderation: Siegfried Dittler, Alte Feuerwache
Dienstag, 15. November 19 Uhr (Achtung: geänderter Termin)
Eintritt: frei

Die Etatrede des Oberbürgermeisters ist gehalten und nun ist es an den im Gemeinderat vertretenen Parteien, ihre Vorstellungen in die Debatte um den Haushalt 2012/2013 einzubringen. Wie halten sie es mit der Kulturpolitik der Stadt, und welche Schwerpunkte und Ziele setzen sie. Werden kulturpolitische Ziele von 2010 fortgeschrieben? Dies und mehr diskutieren wir mit den kulturpolitischen Sprechern von SPD, Grüne, CDU, ML und FDP; eine Folgeveranstaltung in Kooperation mit der Alten Feuerwache nach der Diskussion um die Landespolitik im Festival „Wunder der Prärie“.

Moderation: Siegfried Dittler, Alte Feuerwache

Teilnehmer:

Elke Stegmeier, bildungspolitische Sprecherin SPD

Miriam Caroli, kulturpolitische Sprecherin Die Grünen

Dr. Jens Kirsch, kulturpolitischer Sprecher CDU

 

Die SprecherInnen von FDP und Mannheimer Liste mussten leider ihre Teilnahme an der Veranstaltung absagen.  

Wer sich vorab über den Haushalt informieren möchte, findet alles Wissenswerte unter:  http://www.mannheim.de/haushalt. Dort ist auch eine Haushaltsübersicht zu finden, aus der zu ersehen ist, welche Bereiche Pflichtausgaben der Kommune darstellen.

Krieg spielen oder: Ich würde niemals bösartig eine Suppe essen

Theaterprojekt von Susanne Zaun
Postkarte 'Krieg spielen' Susanne Zaun. Foto: Eike Dingler

Double-Feature mit „Ilsas Garten“ von Anna Peschke im Theater Felina-Areal Mannheim
Premiere: Donnerstag, 24. November 21 Uhr „Krieg spielen“ sowie 19 Uhr „Ilsas Garten“ (Theater Felina-Areal)

Weitere Vorstellungen am 25. und 26. November

 

Shuttle vom www.theater-felina-areal.de zu zeitraumexit nach vorheriger Anmeldung.

 

 „Es regnete, es war kalt, wir schliefen auf dem Boden und wir haben Dosengerichte, die auf winzigen Campingkochern gekocht wurden, gegessen. Der einzige Weg, wirklich da durchzukommen, war, ein richtiger Soldat zu werden.“ (Darsteller über die Dreharbeiten zu Der Soldat James Ryan)
Sind Anti-Kriegsfilme überhaupt möglich? Ist das Böse darstellbar? Zauns neues Theaterprojekt untersucht die Grenzen der Repräsentation, die Darstellbarkeit des Undarstellbaren: den Kriegsfilm, seine Charaktere und Schauspieler.
Aus Film-Sequenzen, Interviews, Doku-Material und Interviews von und mit SchauspielerInnen entstehen Szenen und Bilder, chorische Passagen und gestische Zitate.

Inszenierung: Susanne Zaun
Mit: Caroline Creutzburg, Isabell Dachsteiner, Katharina Runte, Anna Schewelew
Sound / Technik: Matthias Meppelink

Koproduktion des Künstlerhaus Mousonturm Frankfurt mit zeitraumexit und zaungäste GbR.
Gefördert von: Kulturamt der Stadt Frankfurt, Landesverband Freier Theater BW e.V., Förderverein Gerda-Weiler-Stiftung e.V.

 

24. -26. November ab 20 Uhr Snacks für den langen Performance-Abend bei zeitraumexit

Freitag, 25. November ca. 22.30 Uhr, zeitraumexit: Publikumsgespräch mit Anna Peschke

Das Bild der skrupellosen KZ-Lagerärztin bzw. SS-Offizierin geistert schon lange durch die Untiefen der Populärkultur. Anna Peschke beschäftigt sich mit dieser ambivalenten Ikone und den mit ihr verbundenen Projektionen in der Performance 'Ilsas Garten'.

Samstag, 26. November ca. 22.30 Uhr, zeitraumexit: Vortrag von Dr. Marcus Stiglegger

Der Filmwissenschaftler Dr. Marcus Stiglegger (Mainz/Siegen) wird in einem kurzen Vortrag  über die Filme sprechen, die Material für ILSAS GARTEN waren. Mit Filmausschnitten und Bildmaterial spricht er unterhaltsam und informativ  über den sexualisierten Blick auf Faschismus von der Nachkriegszeit bis zur heutigen Popkultur. Stiglegger ist u.a. Autor von Fachbüchern wie "Sadiconazista - Faschismus und Sexualität im Film" und "Nazi-Chic und Nazi-Trash - Faschistische  Ästhetiken in der populären Kultur"

 

Krieg spielen. Foto: Eike Dingler
Krieg spielen. Foto: Peter Empl
Krieg spielen. Foto: Peter Empl

Dazwischen liegt nur der Ozean

zeitraumexit zur Wiedereröffnung des Feierabendhauses:

Eine Wald- und Wiesen-Performance von ASTRONAUT  

 

26.11.2011,  10 – 17 Uhr
BASF Feierabendhaus Ludwigshafen

 

Information zur Anmeldung: Da für den 26. Nov bei der BASF mit großem Ansturm gerechnet wird, muss man sich zu "Feierabend reloaded" anmelden. Das geht ab sofort unter www.basf.de/kultur. Wer ein Einlassticket erhält wird von der BASF schriftlich benachrichtigt. Der Zugang ist dann um 10 Uhr und um 14 Uhr möglich.

 

 

Paradise: The Hidden Land

IngridMwangiRobertHutter

Performance . Installation . Video . Fotografie

Samstag, 3. Dezember, 19 Uhr - Eröffnung mit einer Performance von IngridMwangiRobertHutter

Samstag, 14. Januar 2012, 16 Uhr - Künstlergespräch

4. Dezember 2011 – 21. Januar 2012 - Ausstellung

Öffnungszeiten: Fr 16 – 20 Uhr, Sa / So 14 – 18 Uhr
Geschlossen: 23.12.2011 – 5.1.2012

Eintritt frei

English version

 

Von Dezember 2011 bis Januar 2012 zeigt zeitraumexit die erste Einzelausstellung von IngridMwangiRobertHutter in der Metropolregion Rhein-Neckar. Vergleichbare Schauen, die verschiedene Facetten des weitgefächerten  Schaffens des Künsterpaars abbilden, gab es bislang zwar in Atlanta, Dar es Salaam, Genua, Kairo, Nairobi, New York und Yokohama, nicht aber im unmittelbaren Umkreis ihres Wohnsitz in Ludwigshafen.

Diese Lücke schließt „Paradise: The Hidden Land“. Gezeigt werden vorrangig in den Jahren 2010 und 2011  entstandene Arbeiten aus den Bereichen Video, Installation und Fotografie sowie – im Rahmen der Eröffnung – eine Live-Performance.
Die Videoarbeiten „Power for Japan“, „Fairy tale of the black mountain“ und “Reviving of the fittest” verbindet die vorbehaltlose Hingabe an Menschen und Orte.  So wird der  Betrachter  als ‚Reisender‘ angesprochen. Er schaut von dort, wo er sich befindet in eine Welt, in der er ebenfalls sein könnte – in Nairobi,  Johannesburg oder Hiroshima.

Diese Form des Kunstschaffens, die  Video- und Performancekunst zu einem Ganzen verbindet, korrespondiert in hohem Maße mit dem Profil und dem Selbstverständnis von zeitraumexit. Daher ist es besonders erfreulich, dass es Kurator Wolfgang Sautermeister nach langer Planungszeit nun möglich ist
„Paradise: The Hidden Land“ gemeinsam mit IngridMwangiRobertHutter am Samstag, den 3. Dezember bei zeitraumexit zu eröffnen.
 

zur Homepage von IngridMwangiRobertHutter

Tieferen Einblick in Arbeitsweise und Selbstverständnis von IngridMwangiRobertHutter bietet das Künstlergespräch am Samstag, 14. Januar um 16 Uhr.

Gefördert durch: Hypo-Kulturstiftung und [di] digitale informationssysteme gmbh

IngridMwangiRobertHutter: Homes for rent & homes for sale, 2010
IngridMwangiRobertHutter: Fairy tale of the black mountain, 2011
IngridMwangiRobertHutter: Reviving of the fittest, 2010
IngridMwangiRobertHutter: Power for Japan, 2010
IngridMwangiRobertHutter:Window shopping, 2010
IngridMwangiRobertHutter: Paradise: The hidden land, 2011
Performance von Luis Schorer und Mukabu Hutter zur Führung durch die Ausstellung
Performance von Luis Schorer und Mukabu Hutter zur Führung durch die Ausstellung
Performance von Luis Schorer und Mukabu Hutter zur Fürhung durch die Ausstellung
Performer Luis Schorer und Mukabu Hutter mit Zuschauern
Kenyatta Hutter performt bei der Ausstellungseröffnung

Presseartikel:

Künstlergespräch bei zeitraumexit Mannheimer Morgen - Morgenmagazin 12.01.2012
Irritationen in Afrika Die Rheinpfalz 29.12.2011
Weg damit! Mannheimer Morgen 14.12.2011
Soziale Wunden auf der Haut Mannheimer Morgen 06.12.2011
IngridMwangiRobertHutter - Identität als Motor SWR 2 - Journal am Mittag 03.12.2011
Zwei Körper, ein Künstler Mannheimer Morgen - Morgenmagazin 01.12.2011

Werke von IngridMwangiRobertHutter sind aktuell auch im SHOWStudio London zu sehen: showstudio.com/shop/exhibition/in_your_face

Ihr verwendeter Browser, der Internet Explorer 6, wird von dieser Webseite nicht mehr unterstützt.

Bitte installieren Sie einen modernen Browser, z.B.
- den aktuellen Internet Explorer Microsoft
- oder Firefox Mozilla
Selbstverständlich funktioniert jeder moderne Browser, also auch Chrome, Safari, Opera, Netscape etc.

 

Your browser, the Internet Explorer 6, is no longer supported by this website.

Please install a modern browser, e.g.
- a modern Internet Explorer Microsoft
- or Firefox Mozilla
Of course every modern browser is supported: Chrome, Safari, Opera, Netscape and so on.