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Festival |
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22.09. - 26.09.04 Internationales Festival |
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Ausstellung | Installation | Performance | Theater |
Video | Vortrag |
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Zunächst stand da ein neuer Name, dann hörte
man überall die Frage: Was ist Wunder der Prärie?
Unser Festival hatte einen Namen bekommen, der bald auf großes
Interesse stieß. Nun ist das Festival zu Ende und wir versuchen
zu dokumentieren, was Wunder der Prärie_ 2004 war. |
Der Auftakt des Festivals ist ein Fest. Ein Fest für die Besucher,
die Künstler und Künstlerinnen und auch für die Veranstalter.
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Im Hauptbahnhof Mannheim steht eine bequeme Couchgarnitur mit Tisch und lädt zum Verweilen ein. Passanten und Passantinnen können gemeinsam mit den Künstlern Friederike & Uwe ein großes ministeck-Mosaikbild vom Wasserturm zu produzieren. In den 5 Tagen des Festivals entsteht ein ministeck-Bild von außergewöhnlicher Größe: ca. 300 cm x 220 cm wird das fertige Bild messen. Der Wasserturm ist das Wahrzeichen Mannheims. Auch ein Inbegriff von >Zuhause<. Jede/r ist eingeladen mitzumachen und trägt damit etwas zu >seinem Zuhause< bei. Das Künstlerduo F & U arbeitet seit Jahren mit >ministeck< und rekonstruiert so die Freuden des Bastelns. Eine Spezialität sind ihre Selbstinszenierungen, das Spiel mit Rollen und Rollenerwartungen und die Nähe zum Kitsch. Altbekanntes wird ironisch gebrochen. F & U bewegen sich in der Tradition von Gilbert & George oder auch Eva & Adele. |
Die Performance wird auch im Rahmen des Wohnungsrundgangs besucht. „Sie hatte ihr Zuhause sehr lange allein gelassen. In ihrer Abwesenheit war es verwildert. Sie würde es erneut zähmen müssen, bis es auf ihr Rufen hörte. Es würde schwierig werden, es zu bewohnen.“ Die Züricher Künstlerin ist noch nicht lange von einem Aufenthalt in Hawaii zurück und hatte „einige Schwierigkeiten, Zuhause wieder anzukommen.“ Ihr Zuhause ist jetzt für vier Tage das >Castle< mit drei weißen Hühnern im Hinterhof von zeitraum_ex!t. Ihr Privates wird öffentlich, die Grenze zwischen >innen< und >außen< wird durchlässig bis zur Transparenz. Das >Zuhause< als Übergangsraum. |
Die Berliner Künstler zeigen gleich zwei Arbeiten: die Installation >Wohncontainer< und die Videoarbeit >nach zu Hause<. Beiden Werken ist gemeinsam, dass die feine Haut zwischen Privat und Öffentlichkeit sichtbar gemacht wird. Wir sehen Hausfassaden, Garagen, Klingelschilder, Menschen, die aus dem Fenster schauen. Welche Geschichten verbergen sich hinter diesen Außenwänden, den Fenstern und Türen, welches >Zuhause<? Das Künstlerduo entstand im Jahr 2001. Es ist das Ergebnis einer jahrelangen engen künstlerischen Zusammenarbeit der beiden Künstler schon während ihres Studiums an der Hochschule für Bildende Künste in Berlin. |
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5 Menschen bzw. Familien haben ihre Wohnungen geöffnet für Künstlerinnen und Künstlern. Sie haben sich auf ein Experiment eingelassen. Wie wird sich das eigene Zuhause verändern, wenn ein „Fremder“ darin arbeitet und seine Spuren hinterlässt? Wie verändert sich das Private, wenn Andere diese Wohnung und die künstlerischen Arbeiten besichtigen? Fünf KünstlerInnen haben sich auf eine offene Situation eingelassen: sie arbeiten in „bewohnten Räumen“ mit den Möglichkeiten und Grenzen, die solch eine Umgebung bietet. Wie nehmen wir als BesucherInnen diese Wohnungen wahr, die Kunst und das Private, die Kunst im Privaten .....? |
Stefan Kaegi ist sicher noch in guter Erinnerung mit der theatralen Installation des Ameisenstaates während des Festivals ‚stadtraum[ ]privatraum. In verschiedensten Konstellationen inszeniert er dokumentarische Theaterstücke, Hörspiele und Stadtraumprojekte. Zur Zeit arbeitet er an Projekten in Berlin, Basel, Kalkutta, São Paulo und am Wiener Burgtheater. Seit drei Jahren lebt er ausschließlich in Hotelzimmern und Gästewohnungen. Sein Postfach ist in Frankfurt. Sein Zuhause ist sein Koffer. Wolfgang Sautermeister ist Performancekünstler und Bildender Künstler und gehört zu den Mitbegründern von zeitraum_ex!t und ist Teil der künstlerischen Leitung des Festivals. |
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Während der fünf Tage seines Entstehens werden diese Aktion sowie Szenen, Statements, Erfahrungen, Äußerungen der BesucherInnen über ihr Zuhause aufgenommen. Die Dokumentation über die gemeinsame Arbeit von KünstlerInnen und Mannheimer BürgerInnen wird zum Abschluss zu sehen sein. Die BesucherInnen können einzelne Fliesen des Ministeck-Wasserturms gegen einen kleinen, symbolischen Beitrag erwerben. |
| Gefördert von: | ||
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| Kooperationspartner: | |
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