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Vanessa Stern: Knochenarbeit /Internationale Schillertage

Online Theater-Film

Sa, 26. Juni 

19:30 Uhr | Film on Demand online für 48h

Tickets im VVK über www.schillertage.de


 

Drei Maden haben es satt. Sie wollen auch mitmischen in der postindustriellen Ökonomie der Anreicherung von Waren mit Geschichten und Traditionen. Schließlich wissen sie Bescheid und haben sich nicht nur jahrelang mit Friedrich Schiller auseinandergesetzt, sondern ihn auch zersetzt, bis auf die Knochen. Ihnen würde niemals eine Verwechslung von Schillers Schädel mit dem einer alten, buckligen Hofdame unterlaufen! Doch was passiert, als die drei Maden das warme Licht der Theaterscheinwerfer auf ihrer Madenhaut spüren, wozu sie, die so lange unter der Erde waren, plötzlich in der Lage sind, übersteigt die kühnsten Alpträume der gesammelten Kulturintelligenz Mannheims! Ausgehend von den Mythen um den Verbleib von Schillers Gebeinen setzen sich Vanessa Stern und ihr Team in diesem Theater-Film feministisch, komisch, madig-amorph mit den Bedingungen heutiger Kulturarbeit auseinander.

Der Film wird ebenfalls am 26. Juni als Screening bei uns im Hof gezeigt. Mehr Infos dazu Hier.

/en
Taking departure from the mysterious lost skull of Friedrich Schiller, director Vanessa Stern and her team explore the current conditions of cultural work. A humourous feminist theater-film.

 

In deutscher Sprache/german language

Der Stream ist für 48 Stunden online abrufbar.

Vor der Vorstellung läuft der ca. 15-minütige Kurzfilm »Geisterspiele: Jenseits von Eden«.

 

Regie: Vanessa Stern; Bühne: Eike Böttcher; Kostüme: Jane Saks; Dramaturgie und Kamera: Dietmar Schmidt; Regieassistenz: Judith Anna Müller; Kamera- und Tonassistenz: Helena Kontoudakis; Sound: Robin Plenio; Licht: Maika Knoblich; Produktionsleitung: Eva-Karen Tittmann; Performance: Ursula Renneke, Vanessa Stern, Ruth Mader

Eine Produktion von Vanessa Stern in Koproduktion mit den Internationalen Schillertagen 2021 / Nationaltheater Mannheim, zeitraumexit und den Sophiensælen Berlin. Gefördert vom Fonds Darstellende Künste im Rahmen des Programms NEUSTART KULTUR aus Mitteln der Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien.

 

 

Foto: Dietmar Schmidt




 

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